Spendenaktion „Impfstoff“

Und – schon geimpft? Das höre ich immer mal, wenn ich Leute treffe. Nachdem die „Priorisierung“ zumindest bei manchen Impfstoffen aufgehoben ist und überhaupt die ganze Sache mehr und mehr in Fahrt kommt, ist die Antwort auf diese Frage häufig ein „Ja“! „Haben Sie dafür was bezahlt?“, wäre eine weitere naheliegende Frage. Aber darüber spricht kaum jemand – wir sind es einfach gewohnt, solche Leistungen kostenfrei zubekommen. Nun sprach mich neulich nach dem Gottesdienst ein Gemeindeglied an: Ihr ging es nicht aus dem Kopf, dass wir hier in einem doch recht komfortabel eingerichteten Gesundheitssystem leben, während in den Ländern der Dritten Welt es an dem Nötigsten fehlt, um auf die Pandemie zu reagieren. „Wie wäre das, wenn jeder, der eine Impfung bekommen hat, das Geld für eine solche in diese Länder spendet“, war ihr Gedanke. Zuerst dachte ich, das wäre für viele wohl kaum bezahlbar. Doch das Internet gibt Auskunft: Eine Impfdosis mit AstraZeneca kostet gerade mal ca. 3,50 €, BioNTech ca. 16,50 €. Das, so denke ich, könnte wirklich jeder spenden, wenn man bedenkt, welche Sicherheit und Freiheit wir durch die Impfungen zurückgewinnen. Machen Sie mit?

Spendenmöglichkeiten gibt es über die Diakonie-Katastrophenhilfe (IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02, BIC: GENODEF1EK1, Stichwort: Corona-Hilfe weltweit) oder über unser Leipziger Missionswerk (IBAN: DE37 3506 0190 1608 7000 10, BIC: GENODED1DKD, Projektnummer: 620 000 4). Natürlich können Sie Ihre Spende auch in einem Umschlag in die Kollekte legen oder im Pfarramt abgeben. Wir überweisen dann das Geld.

Ihr Pfarrer Hans-Christian Moosdorf

Impfausweis mit dem Eintrag einer Corona-Schutzimpfung, Foto: Lutz Schober